basisches-baden-buchDER SÄURE-BASEN-HAUSHALT

Der Säure-Basen-Haushalt ist bereits länger bekannt und erfährt zur Zeit eine Rennaissance. Die Themen Übersäuerung und Entsäuerung finden zunehmend Beachtung, besonders unter dem neuen Begriff Detox – englische für Entgiftung. Die Säuren, um die es bei der Übersäuerung geht, wirken für den Körper als Gift. Die Maßnahmen, die entsprechend gegen die Übersäuerung ergriffen werden können sind entsäuernde oder entgiftende Detox.

Im foglenden finden Sie einen Text aus dem Buch „Basisches Baden – Gesund durch Entsäuerung“ von Andrea Hofmann. Das Buch umfasst die komlexen Zusammenhänge von Entsäuerung und Übersäuerung.

Hier ein Überblick über die einzelnen Themen:
Basisches Baden – Gesund durch Entsäuerung. Eine Inhaltsangabe.

Hier können Sie das Buch bestellen:
www.basischesbaden.de

WAS IST DER SÄURE-BASEN-HAUSHALT?

Um die Übersäuerung beim Menschen genau zu verstehen, ist es hilfreich, einen Einblick in seinen Säure-Basen-Haushalt zu bekommen. Unser Körper besteht aus vielen Bausteinen. Er verbraucht bei verschiedenen Prozessen Substanzen und braucht deshalb mehr von diesen Substanzen als Nachschub. Die Abbauprodukte der körpereigenen Prozesse müssen abtransportiert und ausgeschieden werden. Im Fließgleichgewicht dieser Prozesse – einem Verbrauch von Substanzen und einem Nachschub als Ersatz für die verbrauchten Stoffe – kann der Körper seine Funktionen erfüllen.

Die Bausteine, die für diese Prozesse im Körper notwendig sind, sind zahlreich: Vitamine, Mineralien, Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette und viele andere bis hin zur Atemluft mit Sauerstoff und weiteren Be- standteilen. Unter dem Säure-Basen-Aspekt betrachtet, können viele dieser Stoffe im Körper sauer oder basisch reagieren. Sie können deshalb einfach Säuren15 oder Basen16 genannt werden.

Dies bedeutet konkret, dass sie entweder in der biochemischen Reaktion Protonen auf- oder abgeben können. Säuren können Protonen in Form von H+ an einen Reaktionspartner übertragen. Sie reagieren mit Basen unter Bildung von Wasser und Salzen. Eine Base kann in wässriger Lösung Hydroxid-Ionen bilden (OH-). Durch die Aufnahme der Protonen (H+) der Säure bildet sich so ein Wassermolekül (H2O). Base und Säure haben sich gegenseitig neutralisiert.

Die Skala des pH-Wertes reicht von 0 bis 14. Der pH-Wert 0,0 bezeichnet extreme Säure (z.B. Salzsäure 3,5%), der pH-Wert 7,0 eine neutrale Substanz (z.B. reines Wasser), pH 14,0 (z.B. Natronlauge 3%) bedeutet das Extrem auf der basischen Seite, die auch alkalisch genannt werden kann.

Im Fall einer ursprünglichen, gesunden Lebensführung besitzt der Körper meist genügend Basen, um Säuren aus der Ernährung zu neutralisieren. Falls dies einmal nicht möglich ist, kann er sie über Haut, Urin und Stuhlgang wieder ausscheiden. Der pH-Wert des Blutes und des Gewebes kann ohne großen Schaden für den Köper reguliert werden. Im Laufe des Lebens kann es auch bei gesunder Lebensführung zu einer geringen Ansammlung von Übersäuerung kommen. Dies muss wegen der geringen Ausprägung nicht zu Krankheiten führen, jedoch kann es zum Alterungsprozess beitragen.

Bei einem Überschuss der Säuren treten diese zunächst vermehrt in Blut und Gewebe auf. Kommen weitere Säuren hinzu, muss der Körper beginnen, Säuren zu neutralisieren, um sich selbst vor einer Verätzung zu schützen. Im optimalen Fall kann der Körper direkt auf Basen aus der Nahrung zugreifen.

Wenn keine Basen direkt aus der Nahrung zur Verfügung stehen, muss er auf im Körper vorhandene Basen zurückgreifen. Diese Basen fehlen dann an ihrem ursprünglichen Ort, an dem sie eine Funktion erfüllt haben. So kann eine Mangelfunktion der Körperzellen durch Übersäuerung beginnen.

Wenn es möglich ist, scheidet der Körper die überflüssigen Säuren so bald wie möglich aus. Eine Mög- lichkeit dafür sind Urin und Stuhlgang, eine andere Möglichkeit ist die Ausscheidung über den Schweiß.

Wenn die Menge an anfallenden Säuren eine bestimmtes Maß übersteigt, kann sie nicht mehr vollstän- dig ausgeschieden werden. Ein Teil der Säuren verbleibt in neutralisierter Form als Salze im Körper. Die Säure tritt in manchen Organen oder Körperteilen vermehrt auf, deshalb wird von Speicherorten der Säure gesprochen.

Bei der Frau lagern sich die durch Basen neutralisierten Säuren, die Salze, am ehesten erkennbar in Oberarmen, Oberbauch, Hüften, Gesäß, Oberschenkel und den Unterschenkeln ab, der sogenannten Cellulite. Beim Mann liegen die Speicherorte der neutralisierten Säuren, auch Schlacken genannt, unter anderem in der Kopfhaut. Deshalb kann bei Übersäuerung eines Mannes eines der ersten Zeichen Haarausfall sein.

Bei konstant übersäuernder Lebensführung werden die Säurespeicher im Laufe der Zeit immer größer und ausgedehnter.

Dies ist ein Text aus dem Buch „Basisches Baden – Gesund durch Entsäuerung“ von Andrea Hofmann (S. 22-23)

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Foto: Annika Nagel

Foto: Annika Nagel

 

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