Übersäuerter Körper, übersäuerte Kopfhaut

Das Problem der sauren Ausscheidung über die Haut betrifft auch und im besonderen die Kopfhaut. Über die Kopfhaut wird besonders viel Säure ausgeschieden. Shampoos sind in aller Regel nicht basisch, sondern sauer. So herrscht auf der Kopfhaut eines Erwachsenen meist ständig ein besonders saures Klima.

Kommen zu diesem sauren Klima noch besonders aggressive Haarpflege- und -färbemittel, werden die Bedingungen für eine gute Funktionsfähigkeit der Zellen immer schlechter.

Ein wichtiges Merkmal von übersäuertem Gewebe oder Säureeinwirkung auf Gewebe besteht darin, dass die Säure die Durchblutung der Zellen vermindert. Je mehr, je stärker. Ist also auf der Kopfhaut viel Säure, kann die Kopfhaut immer schlechter funktionieren, kriegt sozusagen „keine Luft mehr“, keine Nährstoffe mehr. Im Fall von Haar und Haarwachstum bedeutet dies, dass die Haarwurzel nicht mehr genügend versorgt werden kann. Ab einer gewissen Unterversorgung fällt das Haar aus und es wächst kein neues Haar mehr nach, weil die Haarwurzel zuwenig Nährstoffe bekommt.

Dauert dieser Zustand länger an und breitet er sich auf dem ganzen Kopf aus, kommt es zu immer stärkerem Haarausfall.

Die Lösung der Übersäuerung

Die Ursachen und die Situation der Person sind immer individuell. Je nachdem, welche besonderen Ursachen vorliegen, fällt also die individuelle Lösung aus. Liegen mehrere Faktoren vor, ist es am hilfreichsten, alle zu lösen.

Erster Schritt: einfach Weglassen

Liegen unverträgliche Aggressoren wie chemisches Haarefärben vor, ist es relativ einfach: weglassen. Kein Haarefärben mehr, keine Chemie mehr, kein Gift mehr. Für die betreffenden Personen erscheint dies oft schwierig und gar nicht einfach. Es gibt zwar auch Haarfärbemittel auf Kräuterbasis, aber sie klingen meist natürlicher als sie tatsächlich sind. Auch das im Naturruf stehende Henna ist nicht so gesund, wie es lange den Anschein hatte. Für Menschen, bei denen Nichtfärben ein großes Problem ist, empfehle ich eine gründliche Recherche, bei der wirklich alle Inhaltsstoffe geprüft werden.

Vielleicht kann nach längerer Suche und Bewusstwerden der schädlichen Substanzen und ihrer massiven langfristigen Auswirkungen noch der Weg zum Weglassen, zum eigenen Haar, zum gesunden Haar gefunden werden.

Gesunde Haarpflege

Es ist schwierig, da basische Haarpflege zwar gut für die Kopfhaut ist, aber nicht förderlich für die Haare. Die Haare werden durch basische Produkte stumpf und brüchig. Insofern ist ein Shampoo auf Naturbasis, beispielsweise Eidotter, eine gute Wahl. Wer es lieber etwas einfacher hat, kann auch im Bio- oder Naturkosmetikladen im Shampooregal auswählen.

Die Shampoos regulärer Hersteller sind obwohl ihre Namen anderes suggerieren, nicht natürlich und nicht gesund, weil voll aggressiver Chemikalien und auf Erdölbasis.

Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, dass sich in den Produkten kein Erdöl befindet, da dieses von der Haut aufgenommen und dort abgelagert wird. Das Erdöl sorgt für eine Barriere in der Haut, so dass die überschüssige Säure im Körper nicht mehr oder nur noch ungenügend ausgeschieden werden kann.

Haarausfall und Übersäuerung – Ursachen und Lösungen (Teil 3)
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