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Campact

Kein Rechtsbruch für Bienengift

Eine acht Meter lange Aufblas-Biene schwebt durch das Berliner Regierungsviertel. Sie ist tot. CDU-Agrarministerin Julia Klöckner guckt irritiert – und sieht dann unsere Forderung: Bienengifte müssen verboten werden! Kurz darauf gibt Klöckner nach langem Zögern für Deutschland die entscheidende Stimme ab: Die EU verbietet die Bienenkiller Neonikotinoide auf dem Feld![1]

Das ist der jüngste Erfolg unseres Appells zum Schutz der Bienen. Über 400.000 Menschen gaben Campact mit Ihrer Unterschrift den Auftrag, beim Thema Bienengifte hartnäckig zu bleiben. Aus dem Appell wurde eine Kampagne. Wochenlang verfolgten wir die Agrarministerin zu öffentlichen Auftritten. Jeweils vor Ort wurden Campact-Unterstützer*innen aktiv – bis sie endlich handelte.

Das EU-Verbot von Neonikotinoiden sehen wir als Anfang. Wir müssen Klöckner weiter auf die Finger schauen. Sie und das ihr unterstellte Verbraucherschutzamt haben zuletzt 18 neue Pestizide zugelassen. Darunter auch Produkte mit den Wirkstoffen Glyphosat und Cyantraniliprol. Die Agrarministerin handelte damit gegen das Veto der Umweltbehörden – und übertritt geltendes Recht.

Mit der Forderung „Kein Rechtsbruch für Bienengifte“ entwickelt sich unsere Kampagne weiter. Großflächen-Plakate im Wahlkreis der CDU-Politikerin bringen Julia Klöckner in Erklärungsnot. Noch reagiert Klöckner nicht. Doch wir haben einen langen Atem. Wir lassen erst locker, wenn die Forderungen der 400.000 Appell-Unterzeichner*innen erfüllt sind.

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Text © Campact

Foto © Andrea Hofmann