DIE WECHSELJAHRE DER FRAU: Symptome, Ursachen und Hilfen

Die Phasen des Lebens haben jeweils ihre eigene Herausforderung. Je nach Umständen können sie anwachsen von vereinzelten Symptomen bis zu Krankheiten in einem Umfang, der das tägliche Leben enorm beeinflusst bis hin zu einer echten Behinderung. Was ist damit gemeint? Viele kennen die Symptome der Wechseljahre nur vom Hörensagen: Hitzewallungen am meisten, einfach Älterwerden eben. Und das kann ja nicht so schlimm sein. Doch, manchmal schon. Die Symptome können anschwellen bis zu extremen Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen, Gelenkschmerzen, Funktionsstörungen der Genitalorgane, die die Sexualität behindern oder unmöglich werden lassen. Was genau sind die Ursachen? Und entsprechend, was können Lösungen sein?

Das Tabu der Wechseljahre

Wir leben in einer Zeit, die sich gerne sieht als eine Zeit, in der über alles geredet wird. Über alles? Nein, doch nicht. Frauen, die Wechseljahrsbeschwerden haben, reden oft nicht darüber und wenn, dann nur mit Leidengenossinnen. Nicht so sehr öffentlich, nicht so sehr mit den Jüngeren, mit dem anderen Geschlecht. Es ist immer noch schambehaftet. Krankheiten sind oft noch schambehaftet in einer Gesellschaft, in der alle gerne jung, dynamisch, sportlich, sexy, aktiv und attraktiv sind.

Entsprechend des Tabus war es nicht einfach, ein Foto von einer Frau in dem Lebensalter der Wechseljahre zu finden, die eine natürliche Frau zeigt. Eine Frau mit altersentsprechenden Falten, mit ungefärbten, teilweise weissen Haaren. Und altersentsprechend mit (Lese-)Brille. Deshalb hier ein Schnappschuss der Autorin, ohne Photoshop, direkt aus dem Leben. Direkt aus den Wechseljahren. Aber ohne die Symptome der Wechseljahre. Fit und gesund.

Symptome der Wechseljahre

Das erste was für die Betroffenen zu sehen und zu fühlen ist, sind die Symptome der Wechseljahre. Diese können sein: Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, trockene Haut, trockene Schleimhäute (Mund, Augen, Vagina), Schmerzen beim Koitus (Geschlechtsverkehr), Gelenkschmerzen, Steifigkeit der Gelenke, Blasenschwäche (beginnende Inkontinenz), verminderte Leistungsfähigkeit, verminderte Muskelkraft, reduzierter Stoffwechsel, Gewichtszunahme, Damenbart, dünne Kopfhaare / Haarausfall, vermehrte Faltenbildung.

Was und wann sind eigentlich Wechseljahre?

Die Wechseljahre begleiten den Wechsel der fruchtbaren Jahre in die unfruchtbaren Jahre. Die Postmenopause bezeichnet die Zeit nach der letzten Menstruation (Regelblutung). Die letzte MEnstruation gilt als die zuletzt beobachtete Menstruation, nach der nach zwei Jahren keine weitere aufgetreten ist. Erst dann gilt sie als letzte Menstruation und die Frau als unfruchtbar. Die Wechseljahre beginnen circa 5 Jahre vor dieser letzten Menstrution und dauern danach weitere 5 Jahre an, insgesamt also circa 10 Jahre.

Was ist die Ursache der Wechseljahressymptome?

Die Wechseljahre bezeichnen den Rückgang mehrerer Hormone, die die fruchtbaren Jahre begleiten. Dieser absolute Rückgang von Testosteron und anderen Hormonen führt zu einem relativen Östrogenüberschuss. Die Erscheinungen dieser Östrogendominanz sind das, was die Symptome der Wechseljahre ausmacht.

Nur circa ein Drittel aller Frauen haben unter einer Symptomatik der Wechseljahre zu leiden. Für zwei Drittel der Frauen bestehen keine oder kaum Einschränkungen durch den sich ändernden Hormonhaushalt.

Lösungen der Problematik der Wechseljahre

Die Normalmedizin und die Pharmaindustrie bieten chemische, hormonelle Lösungen an, die negative Auswirkungen auf den Gesamtorganismus haben können. Beispielsweise können künstliche Hormongaben Krebswachstum provozieren. Auf diese chemischen und unnatürlichen Lösungen wird in diesem Artikel nicht weiter eingegangen.

Daneben gibt es vielfältige natürliche Lösungen, die die Ursachen der Wechseljahre auf verschiedenen Wegen mit verhältnismäßig wenig Aufwand ausgleichen können.

Natürliche Lösungen der Wechseljahre

über Ernährung, Sport und Homöopathie langfristig, mild und vor allem ganzheitlich gesund den Körper so unterstützen, dass die Wechseljahre kein Problem bleiben müssen.

Gesunde Hormonbalance durch Leinsamen und Hülsenfrüchte

Das klingt einfach und ist es auch. Die Lösung heisst: Leinsamen und Hülsenfrüchte. Untersuchungen zeigen, dass die Frauen in Japan und Indien Wechseljahrssymptome praktisch nicht kennen. Was ist der Unterschied zwischen diesen Ländern und Deutschland? Vor allem die Menge an Hülsenfrüchten im täglichen Essen. In Japan und Indien werden praktisch täglich Hülsenfrüchte konsumiert. In Japan größtenteils Sojabohnen über verschiedene Sojaprodukte. In Indien gibt es zu fast jedem Gericht Dahl, ein Linsengericht, ausserdem Fladenbrot aus Linsen und viele andere Gerichte mit Linsen.

Das ist ganz einfach zu bewerkstelligen: mehr Hülsenfrüchte in die tägliche Ernährung zu bringen. Es gibt traditionell auch Rezepte mit Hülsenfrüchten in Deutschland und Europa: Erbseneintopf, Linseneintopf, Erbsengemüse zu Fleischgerichten mit Kartoffeln und weitere Varianten. Des weiteren in der modernen europäischen Küche Gerichte mit Kichererbsen, Humus und vieles mehr. Am besten mehrmals pro Woche ein Gericht mit Hülsenfrüchten geniessen und schon ist der Hormonhaushalt wieder besser eingestellt.

Leinsamen können Sie beispielsweise morgens geschrotet und kurz eingeweicht mit Joghurt und Obst als Frühstück geniessen. Leinsamen sind für vieles wertvoll, enthalten viele Antioxidantien und sind auch deshalb langfristig gesund.

Östrogendominanz berücksichtigen: Fleisch und Milchprodukte aus artgerechter Haltung (Bio)

Die Östrogenspitze im Hormonhaushalt sollte nicht durch weitere Östrogenzufuhr angefeuert werden. In Hähnchen und Hühnchen aus konventioneller Landwirtschaft ist sehr viel Östrogen enthalten. Ebenso in Milch aus konventioneller Landwirtschaft, da die Kühe zu extremen Milchproduktion getrieben werden.

Gesunde Hormonproduktion durch Sport

Die Isolierung von Östrogen liegt ausserdem oft genug darin begründet, dass die Menschen (auch Männer) aber vor allem Frauen sich mit zunehmendem Alter immer weniger bewegen. Bei Sport produziert der eigene Körper Testosteron. Sport ist aus viele Gründen gesund, vor allem im Hinblick auf langfristige Gesundheit: ausgleichend für die Psyche, stärkt Muskeln und Knochen, bringt Sauerstoff zu den Zellen, Das Schwitzen entschlackt den Körper und schliesslich unterstützt Sport das Immunsystem. Gewinn auf der ganzen Linie.

Welcher Sport eignet sich? Es ist wichtig, dabei an Kondition, Gelenkigkeit aber auch an Kraft zu denken. Am besten wechseln Sie mehrere Sportarten ab, die sich ergänzen und vor allem: an denen Sie Spaß haben. Denn nur dann werden Sie auch langfristig dabei bleiben. Und hier ist die Langfristigkeit Trumpf.

Als Inspiration: auch Gehen und Spazieren kann als Sport gerechnet werden, wenn es oft genug oder lange genug ist. Beispielsweise am Sonntag ein 3-Stunden-Spaziergang oder eine 5-Stunden Wanderung ist durchaus Sport. Vielleicht gehen Sie dazu einmal pro Woche 30-60 Minuten Schwimmen und spielen dann noch Federball, Tischtennis oder Tennis mit ihrer Freundin oder einem Freund. Und fahren alle Strecken unter 10km mit dem Fahrrad. Gehen alle Treppen bis zum 4. Geschoss zu Fuß. Diese scheinbaren Kleinigkeiten addieren sich und halten so fit. Und produzieren Testosteron, das den Hormonhaushalt ausgleicht.

Ein sehr guter Trick, um den Sport durchzuhalten: suchen Sie sich Verbündete, mit denen es Spaß macht. Verabreden Sie sich zum Joggen, Spazieren, Wandern, Tennis spielen. Oder kaufen Sie sich einen Hund und gehen täglich 2-3 Stunden Gassi. Damit sind Sie nie alleine und müssen immer raus – bei Wind und Wetter.

Keine Chance für Blasenschwäche: Beckenbodentraining

Trainieren Sie Ihren Beckenboden. Es gibt dazu verschieden Broschüren, Literatur und Hilfsmittel (z.B. Mediballs).

Der Tenor ist: spannen Sie die Muskeln an, die Sie auch nutzen, wenn Sie auf Toilette müssen und keine zur Verfügung steht. Das sind die Beckenbodenmuskeln.

Für eine sichere Variante sorgen Kugeln oder Kegel, die Sie sich vaginal einführen und durch die Muskeln halten. Das ist Gewichtstraining für Ihre Beckenbodenmuskeln.

Alle Symptome ausgeknipst: Homöopathisches Komplexmittel Klimaktoplant

Zu guter Letzt gibt es den vielleicht heissesten Tipp von allen: Klimaktoplant. Dies ist ein homöopathisches Komplexmittel, das bedeutet, dass verschiedene homöopathische Mittel hier in ihrer Wirkungsweise vereint sind um den ganzen Bereich der Symptome der Wechseljahre abzufangen.

Klimaktoplant hilft bei 97% alle betroffenen Frauen. Je nach individueller Konstitution hilft es innerhalb von 12 Stunden bis zu 14 Tagen nach Beginn der Einnahme. Bei 97% der Frauen sind die Symptome von Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Konzentrationsströrungen, Hitzewallungen vollständig verschwunden.

Enthalten sind folgende Substanzen in homöopathischer Potenzierung:

Cimicifuga

Die Traubensilberkerze hilft seit vielen Jahren gegen körperliche und seelische Wechseljahresbeschwerden. Hitzewallungen und Herzklopfen sowie innere Unruhe und Schlafstörungen werden reduziert.

Ignatia

Die Ignatiusbohne wird vor allem zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und innerer Unruhe sowie Kopfschmerzen eingesetzt.

Sanguinaria

Die kanadische Blutwurzel entfaltet ihre Wirkung bei den körperlichen Beschwerden der Wechseljahre. So lassen sich durch Sanguinaria Hitzewallungen mit anfallartigen Gesichtsrötungen, Herzklopfen und Kopfschmerzen positiv beeinflussen.

Sepia

Die Tinte des Tintenfischs ist vor allem wegen ihrer Wirkung bei den seelischen Beschwerden der Wechseljahre geschätzt wie z. B. Reizbarkeit oder Gleichgültigkeit, Erschöpfungszustände und Ein- und Durchschlafstörungen.

Gesund und fit durch Basische Ernährung und Basisches Baden

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Säure-Basen-Haushalt. Die meisten erwachsenen Menschen in unseren Breitegraden sind übersäuert. Die Übersäuerung versärkt dei Symptome der Wechseljahre wie auch alle anderen bereits vorliegenden Symptome und Krankheiten (Asthma, Rheuma, Neurodermitis etc.).

Um also die Symptome der Wechseljahre zu lindern oder ganz zum Verschwinden zu bringen, hilft eine basenüberschüssige Ernährung und Basische Bäder zum Entsäuern.

Was ist die basische Ernährung? Sie essen mehr Mineralien als Säuren und so hat der Körper nach Verstoffwechselung der Nahrungsmittel noch Basen (Mineralien) übrig.

Desweiteren können Sie überschüssige Säuren – zu sehen beispielsweise im Gewebe als Orangenhaut – einfach herausbaden mit dem Basenbad. Hier wird eine Basische Mischung ins Badewasser gegeben. Durch die Konzentration wird die Säure aus dem Körper über die Haut per Osmose ins Badewasser ausgeschieden. Diese Entsäuerung nennt sich neudeutsch (aus dem Englischen) „Detox“ (Entgiftung).

Gesund und glücklich durch die Wechseljahre

Wenn Sie die oben genannten Punkte beachten und individuell passend für sich selbst anwenden, können auch Sie gesund, fit und glücklich durch die Wechseljahre kommen. Und diesen Wechsel als konstruktiv erleben, wie schon andere Frauen vor ihnen, die berichten, dass sie mit den Wechseljahren sich besser akzeptieren konnten als vorher – ihren Körper als auch ihre mentalen und seelischen Stärken und Schwächen. Das Potenzial der Wechseljahre ist: entspannt bei sich selbst ankommen. Viel Freude dabei!

Persönliche Beratung zu Wechseljahrsbeschwerden & mehr:

Andrea Hofmann

Beratung, Coaching, Psychotherapie

Coach, Heilpraktikerin Psychotherapie, Dozentin, Autorin

www.andrea-hofmann.de

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Mehr Information zu den Wechseljahren finden Sie hier:

Weiterführende Information finden Sie hier:

Säure-Basen-Haushalt

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Artikel von „Zentrum der Gesundheit“ zu „Milch und Krebs“

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Klimaktoplant (Produktinformation, Information zu Symptomen & mehr)