BUND-glyphosat2016

 

 

 

 

Text und Foto von BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, www.bund.net), Titel: Blog Andrea Hofmann

Glyphosat verliert immer weiter

Heute Morgen haben wir in Berlin Mitte, vor der Vertretung der EU-Kommission, protestiert. Vielen Dank an alle, die mit uns dort waren und lautstark ein Ende des Glyphosat-Einsatzes in Europa gefordert haben!

Als wir von der Aktion ins BUND-Büro zurückkehrten, erreichten uns Neuigkeiten aus Brüssel: Die EU-Kommission hat die Verlängerung der Glyphosat-Zulassung endlich zur Abstimmung gestellt. Das Ergebnis war das Gleiche wie bei den zwei Probeabstimmungen zuvor: Keine Mehrheit für Glyphosat! Deutschland enthielt sich der Stimme.

Das ist eine herbe Niederlage für die EU-Kommission und die Glyphosat-Hersteller – und ein unglaublicher Erfolg für uns, für die Natur und für unsere Zukunft. Im März sah noch alles danach aus, als würden die Mitgliedstaaten die Wiederzulassung von Glyphosat für 15 Jahre problemlos durchwinken. Heute gab es noch nicht einmal für 12 weitere Monate genug Stimmen.

Der Goliath des Glyphosat-Geldes: Chemie- und Agrarkonzerne

Chemie- und Agrarindustrie haben die größeren Budgets, um ihre Interessen zu vertreten. Doch wir können dem was entgegensetzen. Wenn wir deutlich machen, dass wir viele sind. Nicht zuletzt können wir der Politik zeigen, dass wir Entscheidungen nicht akzeptieren, wenn sie Mensch und Umwelt gefährden. Doch dafür benötigen wir Geld. Mit einer regelmäßigen Spende können Sie helfen – auch ein kleiner Beitrag hilft.

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Der weitere Verlauf der Glyphosatkampfes

Die Glyphosat-Frage landet nun im Berufungsausschuss und wenn der sich ebenfalls nicht einigt, muss die EU-Kommission im Alleingang entscheiden. Befürwortet die Kommission am Ende die Verlängerung, steht sie in der Öffentlichkeit als Erfüllungsgehilfe von Monsanto da. Lässt sie die Zulassung Ende Juni auslaufen, muss sie mit Klagen der Glyphosat-Hersteller rechnen.

Die Kommission darf sich jetzt nicht zum Erfüllungsgehilfen von Monsanto und Co. machen. Sie muss das Votum der Mitgliedstaaten akzeptieren und die Glyphosat-Zulassung am 30. Juni auslaufen lassen. Der Umwelt- und Verbraucherschutz muss immer Vorrang vor den Gewinninteressen der Industrie haben. Das fordern wir auch im weiteren Verfahren.

Viele Davids gegen Glyphosat & für eine gesunde Umwelt: engagierte Menschen, Umweltschutzverbände & mehr

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