Die Bundesregierung hat Fracking so gut wie verboten. So gut wie. Das heisst: es kann Ausnahmen geben. Und das heisst meistens: es wird Ausnahmen geben. Mit den entsprechenden Folgen: Gifte in der Umwelt, Gefährdung des Trinkwassers und des Klimas.
Texte und Bilder im folgenden vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland – Friends of the Earth)

Der BUND plädiert für ein gesetzliches Verbot von Fracking durch entsprechende Änderungen des Bundesberggesetzes. Anstatt die Gasförderung in Deutschland per Gesetz auszuweiten, setzt sich der BUND für eine Beschleunigung der Energiewende, den schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien und die konsequente Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen ein.

Die Bundesregierung plant hingegen, dieser risikoreichen und teuren Form der Gasförderung den Weg zu bereiten. Ende 2014 hat sie einen Entwurf für ein Gesetzespaket zu Fracking vorgelegt. Mit Änderungen wasser-, naturschutz- und bergrechtlicher Vorschriften soll dieser Hochrisikotechnologie zum Durchbruch verholfen werden.

Der BUND kritisiert das Gesetzespaket aufs Schärfste, da es dazu dient, die Förderung von Erdgas und Erdöl in Deutschland auszubauen anstatt einzudämmen. Die Bundesregierung sollte sich stattdessen für die effiziente Nutzung von Strom und Wärme und die Förderung von Erneuerbaren stark machen. Die Förderung von mehr Erdöl und Erdgas mit immer kostspieligeren und risikoreicheren Methoden kann Böden und Trinkwasser irreparabel schädigen. Sie führt zu einem Anstieg an klimaschädlichen Gasen und beschleunigt den Klimawandel.

Der BUND kritisiert das Gesetzespaket zu Fracking aus den folgenden Gründen:

  • Das Gesetzespaket weitet die Förderung von klimaschädlichen Energieträgern aus, anstatt sie einzudämmen.
  • Das Gesetzespaket nimmt Risiken des Fracking für Grund- und Trinkwasser in Kauf.
  • Das Gesetzespaket versäumt es, die Partizipation der betroffenen Gemeinden zu gewährleisten und schafft stattdessen ein neues Gremium außerhalb des Genehmigungsverfahrens.
  • Das Gesetzespaket suggeriert, die Bundesregierung wolle Fracking nur zu Forschungszwecken erlauben. Tatsächlich macht das Paket Frackingvorhaben zu Forschungs- und zu kommerziellen Zwecken möglich.

Der BUND plädiert für ein gesetzliches Verbot von Fracking durch entsprechende Änderungen des Bundesberggesetzes. Anstatt die Gasförderung in Deutschland per Gesetz auszuweiten, setzt sich der BUND für eine Beschleunigung der Energiewende, den schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien und die konsequente Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen ein.

Die Bundesregierung plant hingegen, dieser risikoreichen und teuren Form der Gasförderung den Weg zu bereiten. Ende 2014 hat sie einen Entwurf für ein Gesetzespaket zu Fracking vorgelegt. Mit Änderungen wasser-, naturschutz- und bergrechtlicher Vorschriften soll dieser Hochrisikotechnologie zum Durchbruch verholfen werden.

Der BUND kritisiert das Gesetzespaket aufs Schärfste, da es dazu dient, die Förderung von Erdgas und Erdöl in Deutschland auszubauen anstatt einzudämmen. Die Bundesregierung sollte sich stattdessen für die effiziente Nutzung von Strom und Wärme und die Förderung von Erneuerbaren stark machen. Die Förderung von mehr Erdöl und Erdgas mit immer kostspieligeren und risikoreicheren Methoden kann Böden und Trinkwasser irreparabel schädigen. Sie führt zu einem Anstieg an klimaschädlichen Gasen und beschleunigt den Klimawandel.

Der BUND kritisiert das Gesetzespaket zu Fracking aus den folgenden Gründen:

  • Das Gesetzespaket weitet die Förderung von klimaschädlichen Energieträgern aus, anstatt sie einzudämmen.
  • Das Gesetzespaket nimmt Risiken des Fracking für Grund- und Trinkwasser in Kauf.
  • Das Gesetzespaket versäumt es, die Partizipation der betroffenen Gemeinden zu gewährleisten und schafft stattdessen ein neues Gremium außerhalb des Genehmigungsverfahrens.
  • Das Gesetzespaket suggeriert, die Bundesregierung wolle Fracking nur zu Forschungszwecken erlauben. Tatsächlich macht das Paket Frackingvorhaben zu Forschungs- und zu kommerziellen Zwecken möglich.

Mehr Informationen

  • Stellungnahme von BUND und DNR zum Referentenentwurf des Frackinggesetzes herunterladen (PDF)
  • BUND-Analyse des Fracking-Gesetzentwurfes der Bundesregierung herunterladen (pdf)
  • Pressemitteilung „BUND fordert generelles Fracking-Verbot in Deutschland. Schottland-Moratorium setzt Zeichen“ vom 12.2.2015
  • Entwurf des BUND für ein Fracking-Verbotsgesetz herunterladen (pdf)
  • Bildergalerien von Anti-Fracking-Aktionen des BUND
  • Studie „Ressourcenschwindel Schiefergas“ herunterladen (pdf)
  • „Fracking-Mythen“ von BUND und Deutschem Naturschutzring (DNR) herunterladen (pdf)
  • BUND-Kernforderungen zur Novellierung des Bergrechts herunterladen (pdf)
  • Ein langer und kostspieliger Weg ins Nirgendwo: Schiefergasförderung in Europa (Global 2000, pdf)